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City of Life and Death




 


CHINA FILMECKE
City of Life and Death


In unserer chinesischen Filmecke stellen wir Ihnen Spielfilme aus der Volksrepublik China, aus Hongkong oder Taiwan vor - aktuelle Neuerscheinungen ebenso wie ältere, besonders interessante sowie außergewöhnliche Filme aus dem chinesischen Sprachraum.


Der Film dieser Seite: "City of Life and Death"
des chinesischen Regisseurs Lu Chuan


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Ergänzend dazu finden Sie in unserem Webkatalog unter der Rubrik "Filme und Kino" zusätzliche Informationen sowie weiterführende Links zu den wichtigsten und bekanntesten chinesischen Regisseuren und Schauspielern / Schauspielerinnen.




City of Life and Death



City of Life and Death
(VR China 2009)

Das Genre Kriegsdrama
Die Story China, Dezember 1937. Das Land befindet sich im Krieg mit Japan. Mehrere große Städte sind bereits gefallen und die Japaner stehen vor der Hauptstadt Nanjing. Nach wochenlangem Bombardement haben nationale und internationale Regierungsvertreter die Stadt längst aufgegeben und sind geflohen. Zurück bleiben die entmutigten und hoffnungslosen Einwohner Nanjings. Der charismatische General Lu widersetzt sich mit seinen schlecht ausgerüsteten Männern den feindlichen Panzern in Straßenkämpfen, wild entschlossen, die Stadt bis zuletzt zu verteidigen. Der Sekretär Herr Tang flieht mit seiner Familie in die internationale Schutzzone, die inzwischen zu einem riesigen Flüchtlingscamp für Zivilisten geworden ist. Die engagierte junge Lehrerin Fräulein Jiang versucht das Leben in der überfüllten Enklave zu koordinieren und etwas Zivilisation aufrechtzuerhalten. Der Soldat Kadokawa beobachtet die Brutalität des Krieges, unfähig, sich ihrer Grausamkeit zu entziehen. Während die Japaner immer weiter vordringen, versuchen die Menschen verzweifelt, in einer Stadt zu überleben, in der es einfacher ist zu sterben.

Im sogenannten "Massaker von Nanjing" im Jahr 1937 wurden mehr als 200.000 Zivilisten und Kriegsgefangene getötet und über 20.000 Frauen wurden Opfer von Vergewaltigung und Gewalt. In aufrüttelnden und nachhaltigen schwarz-weiß Bildern zeigt Regisseur Chuan Lu das grausame Gesicht des Krieges mit Massenerschießungen, Mord und unglaublicher Brutalität. "City of Life and Death", 2009 in Hongkong gedreht, wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der "Asian Film Award" und der "Hong Kong Film Award".
Die Darsteller Liu Ye, Gao Yuanyuan, Hideo Nakaizumi, Fan Wei, Jiang Yiyan
Der Regisseur Lu Chuan






Kritiken: Mein Film des Jahres! Chuan Lu setzt sich mit seiner Verarbeitung des Massakers von Nanking bewusst zwischen alle Stühle. Den japanischen Traditionalisten passt das ganze Thema ohnehin nicht in den Kram, da dürften Bilder von Massenhinrichtungen und -vergewaltigungen ziemlich sauer aufstossen. Aber auch viele Chinesen waren entsetzt nach der Sichtung des Films: Der in China heldenhaft verehrte John Rabe, bemüht aber machtlos gegen die Willkür und Brutalität der Besatzer und im Mittelpunkt die Geschichte des jungen japanischen Soldaten Kadokawa, der innerlich an den Greueltaten (die wir vorrangig aus seinem Blickwinkel betrachten) seiner Landsleute zerbricht. Chuan Lu entdämonisiert die Japaner (wir sehen sie bei Tanzübungen, wie sie ungezwungen singen und lachen) und je mehr er das tut, umso unfassbarer werden ihre Verbrechen. Klingt nach furchtbarem, revisionistischen Quark, ist es aber nicht. Die Inszenierung wechselt zwischen symbolisierten Standbildkompositionen (bei denen der Regisseur hier und da mal ein wenig dick aufträgt) und Handkamera, die manchen Szenen eine unglaubliche Authenzität verleiht. Komm und sieh!
(Bradbury)

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Der Film, ganz auf Schwarzweiß gedreht, sieht im Kontrast zu seinem Inhalt schön aus, vage gar ans Kino des Neorealismus erinnernd, und ist ein Spielfilm, dessen Inhalt fast völlig historisch beglaubigt ist, und zeigt mit erschreckender Deutlichkeit die Wirklichkeit im Nanking unter japanischer Besatzung. Hier sieht Krieg aus, wie man sich vorstellen kann, dass er tatsächlich aussieht, man sieht keine Kulissen wackeln, und wenn Menschen sterben erscheint keine Sonne im nebeligen Morgenlicht. Damit ist der Film zum einen das überfällige Korrektiv zur allzu konsumierbaren, zudem recht deutsch-nationalistischen Darstellung dieser Geschichte in Florian Gallenbergers John Rabe.
(Rüdiger Suchsland)

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Dass "City of Life and Death" nicht ganz die Kraft des vergleichbaren "Schindler's List" entwickelt, liegt unter anderem an der episodenhaften Dramaturgie. Doch in Einzelszenen ist das Werk schlicht genial. Alleine schon die gloriosen Schwarzweissbilder von Kekexili-Kameramann Yu Cao gehören zu den besten des Jahres. Und manche Anblicke vergisst man so schnell nicht. Dass aus all dem Tod und Verderben am Ende doch so etwas wie Hoffnung aufkeimt und Lu Chuan dazu einen Moment des Kitschs einsetzt, sei ihm gegönnt. Nach so viel Unmenschlichkeit sehnt man sich regelrecht nach Zeichen von Liebe und Humanismus. Ganz so viel gönnt uns der Film nicht. Doch obwohl (oder gerade weil) er erschüttert zurücklässt, ist er sehenswert und einer der besten chinesischen Filme jüngerer Zeit.
(Marco @ molodezhnaja)

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City of Life and Death






massaker von nanjing






lu chuan







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"City of Life and Death" ist am 11. Oktober 2010 auf DVD
und Blu-ray Disc erschienen.






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